Hunde und Physiotherapie

Cleo und ihre Physio

Unsere liebe Omi hat vor einigen Jahren die Diagnose „Cauda-Equina-Kompressions-Syndrom“ bekommen. Ihr Zustand war gut, sodass ich von einer Operation an der Wirbelsäule abgesehen habe. Sie war zu der Zeit 7 Jahre alt, hatte keine ersichtlichen Schmerzen und ihre Einschränkung war es, bei warmen Temperaturen die Hinterläufe etwas staksig zu bewegen. Physiotherapie war zu dieser Zeit noch nicht so verbreitet und daher dauerte alles eine Weile. Weiter entschied ich mich gegen die OP, da der Hund 6 Wochen hätte ruhiggestellt werden müssen und niemand konnte sicher sagen, dass die OP erfolgreich sein würde.

Nun sind wir etwas weiter, der Zustand hatte sich in den letzten Wochen akut verschlechtert und wir starten neu. Mit fast 14 bekommt sie nun eine gute Medikation und Physiotherapie.

Wichtig für eine gut Therapie ist die Zusammenarbeit von Tierarzt und Physiotherapeut. Physiotherapeuten brauchen in der Regel, wie auch in der Humanmedizin, eine Diagnose um gezielt zu behandeln.

Wir starten derzeit mit Lockerung der Muskulatur und werden später noch gezielt Muskelaufbau und Bewegung einsetzen.. Alles in allem ist es nur zu empfehlen! Wer mich kennt weiß, dass ich manchen Möglichkeiten skeptisch gegenüberstehe und man mich gerne überzeugen darf.

Für weitere Fragen dazu steht Euch die Praxis für Kleintiermedizin Dr. Götte, bzw. die Physiotherapeutin Christin Bosselmann zur verfügung.

Liebe Grüße,

Eure Franzi